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Was wäre wenn …
Jahre dazwischen × kauft, was damals kostete (alte Währung)›
Das lernst du daraus
Die Inflationsrate kümmert sich nicht um die Währung: Sie ist die n-te Wurzel aus dem Preisfaktor. Kleine Jahresraten halbieren die Kaufkraft innerhalb eines Berufslebens.
Kurz gesagt: Eine Halbierung in 24 Jahren braucht nur rund 2,9 % pro Jahr – egal in welcher Währung.
Formel
i = (amount · rate / then)^(1/n) − 1
Mit den Beispielzahlen
i = (100,00 · 1,00000 / 50,00)1/24 − 1 = (2,000)1/24 − 1 = 2,93 %
So liest du die Formel
Der Betrag von heute wird zuerst in die alte Währung umgerechnet (Betrag × Kurs) und durch das geteilt, was dieselben Waren damals kosteten: Das ist der Preisfaktor. Seine n-te Wurzel minus 1 ist die durchschnittliche jährliche Inflationsrate – dieselbe Formel wie für die Rendite einer Einmalanlage, nur mit Preisen statt Kapital. Der krumme Kurs 1 € = 1,95583 DM wurde am 31. Dezember 1998 unwiderruflich festgelegt; er ergab sich aus dem Wert des ECU, des Korbs europäischer Währungen, am letzten Handelstag. Im Alltag wurde daraus „ein Euro sind zwei Mark“. Bei der Bargeldumstellung 2002 wurden Preise unterschiedlich umgerechnet: Viele wurden korrekt durch 1,95583 geteilt oder zu Gunsten der Kunden abgerundet, bei manchen Alltagspreisen wurde aus 1 DM aber glatt 1 € – daher das Wort „Teuro“. Ob das Gefühl stimmt, prüft dieser Rechner: Trage bei „kauft, was damals kostete“ deine eigene Schätzung ein; bei gleicher Währung setze den Umrechnungskurs auf 1.