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Restschuld nach der Zinsbindung

📖 Die Geschichte

Dasselbe Darlehen über 360.000 € (3,8 % Nominalzins, Monatsrate 1.740 €) hat eine Zinsbindung von 10 Jahren. Wie hoch ist die Restschuld am Ende der Bindung?

ℹ  Nominalverzinsung, konstante Monatsrate.

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Das lernst du daraus

Schau genau hin, bevor du unterschreibst: Bei niedriger Anfangstilgung ist nach der Zinsbindung wenig getilgt – der große Rest braucht eine Anschlussfinanzierung zu dann unbekannten Konditionen.

Kurz gesagt: Bei niedriger Anfangstilgung bleibt nach der Zinsbindung eine große Restschuld, für die eine Anschlussfinanzierung nötig wird.
Formel
Remaining debt = D·q^n − R·(q^n − 1)/(q − 1), q = 1 + i_nom/m
Mit den Beispielzahlen
Restschuld = 360.000,00 €·qn1.740,00 €·(qn−1)/(q−1),  q = 1+0,0380/12, n = 120 = 272.575,54 €
So liest du die Formel

Die Restschuld ist das aufgezinste Darlehen minus die aufgezinsten Raten: D·qⁿ − R·(qⁿ−1)/(q−1). Sie zeigt schwarz auf weiß, wie wenig bei niedriger Tilgung nach der Zinsbindung getilgt ist – und wie groß die Anschlussfinanzierung ausfällt.

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